Milon Zirkel im vitaclub automatisiert Training

Mein neues Sporthobby heißt Milon Zirkel. Bisher war für mich, Günter Freund (49), Fotograf und leidenschaftlicher Couchpotatoe, Training im vitaclub immer mit Überwindung verbunden. Seit 2 Wochen ist alles anders.

Zwei bis dreimal pro Woche zieht es mich wie magisch in den vitaclub. Angefangen hat es mit einer Einschulung von Carmen Egger an den Milon Geräten.
Zuerst wollte sie wissen, was meine Ziele sind. Fettreduktion und Kraftaufbau standen bei mir ganz oben. Das Gewicht stimmt ja – die Verteilung gehört noch perfektioniert.
Um meine Grundlagen festzulegen, wurde ich am Milonizer ganzkörpergescannt und meine Balance, Agilität und Sprungkraft auf die Probe gestellt. Bei letzteren beiden besteht eindeutig Trainingsbedarf.

Danach ging es bereits and die Maschinen, wo die Grundeinstellungen (Größe etc.) auf die Geräte bereits vom Milonizer übertragen worden waren und Carmen nur noch Feinjustierungen vornehmen musste. Meine Karte weiß jetzt alles über mich und meine Schwächen und mit welcher Intensität ich meine Übungen machen muss.

Den Trainingsplan übernimmt ab sofort Milon.

Der Milon Zirkel ist ein Kraft Ausdauer Zirkel. Daher ist es auch wichtig, einen Pulsgurt zu tragen, um dem Gerät den völligen Durchblick zu ermöglichen. Schummeln wie beim normalen Zirkeltraining ist somit zwecklos. Big Milon weiß immer genau wie ich mich fühle und stellt sich darauf ein.

Insgesamt gibt es sechs Kraftgeräte und zwei Ausdauergeräte. Zuerst beginne ich bei den Kraftgeräten mit dem Beinstrecker. 1 Minute Belastung 30 sec Pause. Das muss reichen, um auf das nächste Gerät zu wechseln und die allwissende Karte einzuschieben. Rudern ist als nächstes dran. Ich denke mir eigentlich in der ersten Runde, dass da mehr ginge. Aber die Maschine weiß ja alles. Also brav rudern und nicht denken. Chestpress steht als nächstes an – die Maschine wurde hier etwas höher gestellt, um Schulterproblemen entgegenzuwirken. Die Karte merkt sich das natürlich und stellt das automatisch richtig ein.

Cardio ist integriert

Danach geht es für 4 min auf den Stepper. Da meine Ausdauer als Läufer ganz gut ist, bleibt mein Puls zu weit unten für Big Milon. Ich starte zu schnell und das Gerät merkt das sofort und erhöht die Watt. Schluss mit Kinderspiel – Milon lässt sich nicht überlisten.

Dann geht’s zum Beinbeuger, zum Bauch, zum hinteren Rücken (Stärkung der Lendenwirbelsäuledurch den unteren Rückenstrecker) und am Ende wieder zum Ausdauergerät – diesmal dem Rad. Nach der ersten Runde fühle ich mich fit für die zweite Runde. Alles noch einmal und es fällt mir schwerer. Nach dem letzten Gerät der zweiten Runde bin ich ausgepowert und fühle, dass nicht viel mehr gegangen wäre. Und das nach nicht ganz 40 min Training. Effizienz, die mir liegt. Mit einer Stunde ist alles erledigt – inklusive Warm up und Cool down und Duschen. Die Sauna muss warten, bis ich mehr Zeit habe.

Das positive neben dem zeitlichen und maschinell perfekt abgestimmten Training: Es ist immer ein menschlicher Trainer anwesend, der schaut, ob alles passt und der jederzeit auf deine Daten zugreifen kann und das Training bei Bedarf adaptieren kann.

Carmen rät mir, nach zehn Einheiten zum maximal Kraft Test. Danach werden die Gewichte  für die nächsten 20 Einheiten erhöht – dafür aber mit 30 Prozent mehr Gewicht in der Exzentrik geführt. (derzeit sind es 10%)

Das heisst, dass auch in der negativen Wiederholung Kraft aufgewendet werden muss, man also das Gewicht nicht einfach fallen lassen kann.
Zusätzlich bekomme ich mails mit dem Link meiner Daten und Tipps von Carmen, wie man die Einstellungen weiter optimieren kann.

(Trainingsbericht: Günter Freund)

Tipp:
Wer einen Pulsgurt besitzt – bitte mitnehmen. Mann kann ihn fürs erste Mal auch leihen.
Man muss vitaclub Mitglied sein, um Milon nutzen zu können. Monatlich kostet die Milon Nutzung als Zusatzabo 4,99 Euro. Schnupperstunden sind für Mitglieder gratis.

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