Bewegt im Park bietet gratis Training

Bewegt im Park. Ein Training, bei dem jeder teilnehmen kann und das sogar kostenlos ist.

Plakate davon ab ich in der Stadt Salzburg schon öfter gelesen und auch in der Zeitung manches Inserat für Bewegt im Park gesehen – wusste aber nie so genau, was das ist. Es geht von der Salzburger Gebietskrankenkasse aus. Soviel blieb hängen. Doch nicht nur von der. Auch andere Krankenkassen sind Partner und die Sportvereine bzw. deren Dachverbände.

Das wichtigste: Die Kurse sind kostenlos in ganz Österreich (außer Vorarlberg) und jeder kann hingehen. Das war mir anfangs nicht bewusst.

Gut, dass mich meine Freundin Babsi eingeladen hat, mitzukommen. Sie arbeitet bei Bewegt im Park als Trainerin für Selbstverteidigung und Jiu-Jitsu.

Selbstverteidigung im Stölzlpark

Da ich Mittwoch am späteren Nachmittag nichts Besseres vor hatte, kam ich einfach mit. Da es gratis war, dachte ich, dass da sicher Duzende Leute im Park warten würden. Babsi klärte mich auf, dass im Schnitt rund 4 bis 10 Leute zu ihren Kursen kommen würden.

Treffpunkt war diesmal der Stölzlpark in der Stadt Salzburg. Was wann und wo stattfindet, entnimmt man am besten dem Bewegt im Park Terminkalender.

Babsi lieferte ein recht abwechslungsreiches Selbstverteidigungstraining für Anfänger, mit Aufwärmübungen und Mobilisationstraining zu Beginn und danach ein paar Abwehrübungen. Handgelenksbefreiungen, Würgeabwehr und eine Umklammerungsabwehr. Selbst wenn man das alles „kann“ macht es Spaß das mal wieder auszuprobieren. Im Park trainiert es sich einfach auch entspannter als in der Halle.

Capoeira mit Handstand Moves

Danach stand Capoeira am Bewegt im Park Plan. Also blieben wir gleich mal da – ganz nach dem Motto – mal schauen was kommt.

Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt. Anfänger und ein paar, die das sichtlich schon öfter gemacht hatten. Vom Grundschritt bis zu ersten Dancemoves, von Rad bis zu Handstandübungen war alles dabei. Für mich schon aus koordinativen Gründen anspruchsvoll. Außerdem waren wieder ein paar völlig neue Bewegungsideen darunter. Spannend. Das hätte ich mir von einem Training im Park gar nicht erwartet. Facettenreich. Für mich als Capoeira Neuling wurde ein buntes Bild der Sportart vermittelt. Das wäre auch für meinen Körper ein bereicherndes Training. Sollte mes meine Zeit erlauben, bin ich gerne wieder mit im Park dabei – denn das ist das Schöne – man verpflichtet sich zu nichts. Es kostet nichts. Man kommt einfach hin und macht mit.

Ich hatte an dem Tag nicht einmal Sportklamotten dabei. In dem Fall ging es mit Bermudashorts und Sneakers auch – sinnvoll wären Sportschuhe und Sportklamotten dennoch. Beim nächsten Mal hab ich die dabei und es wird garantiert ein nächstes Mal geben.